„HIN UND WIEDER IST ES SINNVOLL,
EIN FRAGEZEICHEN HINTER DINGE ZU SETZEN,
DIE WIR SCHON LANGE FÜR SELBSTVERSTÄNDLICH NEHMEN.”
BERTRAND RUSSELL
Es gibt die verschiedensten Gründe, die man haben kann, das Gespräch mit einem Philosophen zu suchen.
Man kann im Leben an Punkte kommen, an denen man ratlos ist oder gar nicht mehr weiter weiß. Wenn wichtige, Weichen für die Zukunft stellende Entscheidungen anstehen etwa, man aber unsicher ist, was man tun, welchen Weg man wählen darf, soll oder muss.
Gemeinsam kann die Lage bedacht und analysiert werden, gemeinsam kann die Bandbreite der Möglichkeiten ausgelotet und in der Vorstellung geprüft und durchgespielt werden. So kann es sein, dass das Kochen im eigenen Saft und das Drehen der Gedanken im Kreis geknackt werden und sich die Sache im Dialog als klarer und dadurch einfacher erweist. Oder man stößt unversehens auf eine Variante, an die man noch gar nicht dachte. Vielleicht tut es aber auch gut, nur einmal die Lage aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, einen Schritt zurückzutreten und etwas Abstand zu nehmen, sie entspannter zu sehen, gemeinsam nach Orientierung zu suchen.
Es kann auch sein, dass man bei zwischenmenschlichen Beziehungen in einer Sackgasse zu stecken meint und es gut tut, die Meinung eines Dritten zu hören und Probleme durchzusprechen, die man mit guten Freunden oder der eigenen Familie nicht bereden kann oder will. Vielleicht stößt man dabei auch auf eigene Denkschablonen, gegen die man arbeiten kann oder deren Erkenntnis die Gegenseite ein wenig verständlicher erscheinen lassen. Vielleicht findet sich eine Möglichkeit sich zu verhalten oder zu handeln, die man noch nicht versucht hat, die aber vielversprechend erscheint.
Vielleicht möchte man aber auch einmal in einer bestimmten Lebensphase ein Zwischenresümee ziehen oder bestimmte Meinungen, Werte oder Konstellationen eingehender betrachten.
Ich biete Ihnen an, Ihnen intensiv zuzuhören und ein wirkliches Gespräch zu führen, bei dem das Problem in seinen wesentlichen Facetten erfasst, strukturell beleuchtet und gemeinsam nach einer individuellen Lösung gesucht wird. Und wenn Sie mögen oder es Ihnen hilft, kann ich sie auf einem Stück Ihres Weges begleiten.
Das Vorgehen wird ein wesentlich und gleichberechtigt gemeinsames sein.
Mit Gerd Achenbach zu reden, lehrt jede Methode zwar etwas zu sehen, gestattet aber auch anderes zu übersehen. „Philosophische Praxis arbeitet darum nicht mit Methoden, sondern an Methoden.”
„So sei es der Ehrgeiz der Philosophischen Praxis, daß Halbfertiges halbwegs fertig werde und falsch Fertiggewordenes wieder in Bewegung gerate.”
Und:
„Die Philosophische Praxis unterhält damit zur Wahrheit das Verhältnis, das die negative Theologie zu Gott fand: sie kennt sie nicht, läßt aber nicht von ihr.”
Die Zitate sind entnommen:
Gerd B. Achenbach: „Philosophische Praxis als Alternative zu Psychotherapie und Seelsorge”, Vortrag von 1995